Eindrucksvolle Waldweihnacht der FF Pegnitz



PEGNITZ - Die Dramaturgie bei der Waldweihnacht der Pegnitzer Feuerwehr hätte besser nicht sein können: Pünktlich mit dem Segen von Dekan Dr. Gerhard Schoenauer schickte der Himmel ein Zeichen und es begann leicht zu schneien. Zuvor hatte der Dekan in einer der Stimmung angepassten Andacht mit Bezug auf die Weihnachtsgeschichte die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen als rettende

Engel in ihren oft schweren Einsätzen bezeichnet. Dabei schloss er aber auch alle anderen Rettungsorganisationen mit ein.

Nach der Begrüßung durch 1.Vorsitzenden Karl-Heinz Glenk sorgte der Posaunenchor unter der Leitung von Kirchen- musikdirektor Roland Weiß für die musikalische Ausgestaltung. 2.Vorsitzender Helmut Graf las die Weihnachtsgeschichte.

Die Feuerwehr hatte diesen ersten Versuch einer Waldweihnacht hervorragend vorbereitet. Mit Fackeln setzte sich nach Einbruch der Dunkelheit ein imposanter Zug von ca. 120 Teilnehmern vom Feuerwehrhaus über den Schlossberg Richtung „Gärtles“ in Bewegung. Dort hatte Karl-Heinz Glenk mit vielen Helferinnen und Helfern in einem Gartengrundstück eine tolle Vorarbeit geleistet und für weihnachtliches Ambiente gesorgt:

Eine Feuerstelle mit Bänken, im Eingang einer Feldscheune ein mit Strohballen stilisierter Stall. In dessen Mitte das Licht einer Kerze, Symbol für das Weihnachtsgeschehen. Rudi Unger hatte in nachbarschaftlicher Hilfe mit seinen Männern vom THW unter anderem für die entsprechende Ausleuchtung gesorgt. Auch der wärmende Tee sowie der herzhafte Glühwein kamen in großen Behältern vom Technischen Hilfswerk. Dazu gab es Plätzchen und Christstollen.

Die Jugendfeuerwehr leistete gute Dienste. Mit der Fahrbereitschaft unter Kommandant Werner Schiller und Siegfried Kühnemann sowie weiterer Mitglieder konnten sich diejenigen, für die der Rückweg zu beschwerlich war, wieder zum Feuerwehrhaus zurück fahren lassen. Unter den Gästen befanden sich auch der 1.Bürgermeister Manfred Thümmler, der Polizeichef Roland Schmidt sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Für eine mögliche Notfallbetreuung hielten sich Feuerwehrarzt Dr. Ernst Steinmüller und eine vierköpfige Abordnung der BRK-Bereitschaft unter der Führung von Reinhard Loyall zur Verfügung.

Ein Bericht des 2. Vorstandes Helmut Graf